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Jul 20

One week in Thailand

Wer nicht lesen mag hier geht es direkt zu den Fotos.

Die ersten 10 Tage meiner Reise sind nun Geschichte und die Zeit mit Marcel in Thailand ist vorbei. Bis zum Vorabend meiner Weiterreise nach Australien lief eigentlich alles genau nach Plan, doch dann habe ich mir zum Abschluss noch eine Lebensmittelvergiftung zugezogen und so meine letzte Nacht in Thailand mit dem Kopf in einer Kloschüssel verbracht.

Aber erst einmal der Reihe nach. Am 10 Juli 2011 flogen Marcel und ich mit Air Berlin von Zürich über Düsseldorf nach Bangkok. Leider hatten wir konstant um die 100 km/h Gegenwind und so dauerte alleine der Flug von Düsseldorf nach Bangkok 11 Stunden! In Bangkok angekommen standen wir uns dann an der Einwanderungskontrolle nochmals 45 Minuten die Füsse  in den Bauch bevor es mit dem Taxi endlich Richtung Hotel in China-Town ging. Im Hotel stellten wir fest, dass die Einrichtung mit vielen farbigen Laternen und Himmelbetten etwas gewöhnungsbedürftig war. Ausserdem hatte das Hotelzimmer weder Fenster noch eine „richtige“ Türe. Es gab einfach 2 Holzflügeltüren, welche man mit einem Balken von innen blockierte… jeder Burgherr wäre neidisch gewesen. Wie dem auch sei, ein Hotelzimmer ohne Tageslicht hat durchaus seine Vorteile und man kann problemlos bis 2 Uhr Nachmittags schlafen.

Noch war jedoch unser Tatendrang ungebrochen und wir machten uns auf zum Einkaufen im MBK-Shopping-Center. Wie in vielen asiatischen Malls gibt es auch hier Markenläden und Fälschungen Tür an Tür. Das Konzept dahinter bleibt mir jedoch verschlossen. Da ich weder an Fälschungen noch an bekannten Marken interessiert war, gab es nur ein paar neue Turnschuhe. Als nächstes besuchten wir eine Touristenfalle um für Marcel einen Massanzug machen zu lassen .-) Aber was soll man sagen, 2 Massanzüge die akzeptabel verarbeitet sind und gut sitzen für zusammen 200 Sfr… da kommt kein H&M mit.

Den Abend verbrachten wir dann in der Kaoh San Road mit ausgiebigen Tests des lokalen Biers. Am nächsten Morgen bzw. Mittag haben wir dann tatsächlich noch einige Tempel besichtigt wie man auf den Beweisfotos erkennen kann. Den 2ten Abend in Bangkok verbrachten wir dann im berühmt Berüchtigten Pat Pong Night Market wo ich mich nochmals mit neuen T-Shits eindeckte.

Tags darauf ging es mit dem Bus weiter in den Süden nach Pattaya. Als wir unser Hotel bezogen hatten war es bereits abends und wir stürzten uns direkt in die „Bier-Bars“ von Pattaya. Am späten Abend besichtigten wir die bekannte Walking Street, welche nun eher eine Touristenmeile als einen Fleischmarkt darstellt. Trotzdem bleibt Pattaya abseits der Walking Street seine ganz eigene Welt! Es gibt kaum einen Ort den ich kenne, wo man für sein Bier den 3 fachen Preis bezahlt nur um das Privileg zu haben alleine an einem Tisch zu sitzen… Denn umso billiger das Bier umso mehr junge, attraktive Damen leisten einem ständig Gesellschaft. „Leider“ wird dies auf Dauer recht anstrengend, wenn man auf 100 Metern Gehweg von 20 Frauen am Arm oder anderen Körperteilen in Bars gezogen wird.

Daher beschlossen wir uns am zweiten Tag Pattaya lieber dem Kapitel „Pattaya für Kinder“ aus dem Reiseführer zu widmen und gingen ins Aquarium. Das Aquarium genügt zwar mit Sicherheit keinen westlichen Tierschutzbestimmungen aber interessant war es allemal! Am Abend fanden wir uns dann Mangels Alternativen wieder in den Bierbars ein betrachteten die Parade zum Auftakt des Festes zur Erleuchtung Buddhas.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir dann mit Taxi und Schiff auf die kleine Insel Koh Samed. Dort fand wie überall in Thailand ein Fest zur Erleuchtung Buddhas statt. Wie wir schnell feststellen konnten, feiern die Jungen Thai dies traditionell indem sie so viel Alkohol trinken, dass ihre Lichter ausgehen! Da wir nicht als Kulturbanausen dastehen wollten, feierten wir an vorderster Front mit!

Am nächsten Morgen mussten wir erkennen, dass wir noch nicht erleuchtet wurden sondern wesentlich schlechter aussahen als am Vortag. Also sollte es ein ruhiger Strandtag werden! Leider waren die guten Vorsätze um 15 Uhr vergessen und das Bier befeuchtete wieder unsere Kehlen. Am Ende des Abends hatten wir jede Menge E-Mailadressen von chinesischen Studenten, halfen dabei eine total bewusstlose Dame auf Zimmer zu tragen und haben einen Engländer der seit 9 Jahren in Bangkok als Lehrer arbeitet schockiert mit der Tatsache, dass in der Schweiz jeder Hinz und Kunz an automatischen Waffen, Handgranaten und Panzerabwehrwaffen ausgebildet wird. Alles in allem ein gelungener Abend mit heftigem Kater am Morgen. Nichts desto trotz mussten wir zurück nach Bangkok, was eine lustige Bootsfahrt und 5 Stunden im Bus bedeutete.

Zurück in Bangkok bezogen wir unsere „Suite“ im 49. Stock des höchsten Hotels von Thailand (304 m) und genossen die Aussicht von der Rooftopbar im 84. Stock. Tags darauf hiess es Abschied nehmen von Marcel. Vielen Dank an dieser Stelle für die 7 super Tage und all die Dinge die hier im Blog nicht stehen :-). Ich zog mich für die letzte Nacht zurück in die Kaoh San Road. Da ich um 6 Uhr an den Flughafen musste, wollte ich früh zu Bett. Ich trank ein paar Bierchen und ass ein Sandwich im Subway!!! 30 Minuten später hing ich mit dem Kopf in der Kloschüssel und musste mich alle paar Minuten übergeben. Nach einer schlaflosen Nacht und einer nicht besonders tollen Fahrt zum Flughafen ging das „Spiel“ auf dem Klo des Flughafens weiter… Nun bin ich jedoch in Singapore angekommen und konnte endlich wieder mal eine Cola trinken ohne sie gleich wieder von mir zu geben. Ich hoffe also das schlimmste überstanden zu haben und nutze den Aufenthalt hier um meinen ersten Blogeintrag zu schreiben.

Aber es war ein super Start in meine Reise und ich freue mich auf das nächste Kapitel mit Martin in Australien.

Hier findet ihr eine kleine Sammlung der Bilder aus Thailand.

1 Kommentar

  1. Urs

    hoi dani

    habe genüsslich deinen ersten reisebereicht gelesen und die föteli reingezogen. ich trink jetzt ein bierchen auf dein wohl, damit du ohne bazillen im aussieland ankommst.

    lieber gruss, urs
    (und grüss mir auch den martin)

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