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Aug 01

Mein erster Blog-Eintrag aus dem Busch :-)

Ich bin nun bereits seit 3 Wochen auf Reisen und habe Martin und Perth hinter mir gelassen. Die ganze letzte Woche habe ich bei Martin ausgespannt und alle nötigen Besorgungen für die Reise erledigt. Am letzten Samstag (30 Juli) ging es von Perth Richtung Osten zum Waverock. Martin konnte sich das Wochenende freischaufeln und so begleitete er mich auf diesem 2-Tagesausflug. Auf dem Weg zum Waverock besichtigten wir noch York. York war die erste Stadt im „Inland“ der Westküste und hat noch viele gut erhaltene alte Gebäude. Von York aus ging es dann durch unzählige Schafweiden weiter zum Waverock. Da man mit dem Troopy nicht schneller als 80-90 fahren kann (naja können schon nur dann braucht das Ding Unmengen an Diesel), dauerten die 400 km doch seine Zeit. Da die Strassen oft einfach 30 km gerade aus verlaufen ohne auch nur die kleinste Kurve ist es auf Dauer ziemlich ermüdend. Daher machten wir einige kleinere Abstecher zu Aussichtspunkten und Naturparks. Beim Waverock angekommen begann bereits die Dämmerung, aber das Licht war gerade noch optimal um einige Fotos zu schiessen. Nach einem kleinen Spaziergang auf dem Felsen bauten wir zum ersten Mal das Dachzelt auf und kochten uns was zu Abend. Das Zelt ist wirklich super und lässt sich auch alleine problemlos aufbauen. Der Rückbau ist leider etwas schwieriger wenn man nur 1.65 m gross ist und ohne auf das Dach zu klettern bekomme ich es nicht hin :-). Leider wird es bereits um 1730 dunkel und es ist abends immer sehr windig, was die kalten Temperaturen noch verstärkt. Deshalb verkrochen wir uns bereits um 21 Uhr ins Zelt um uns etwas aufzuwärmen. Die Nacht war dann noch windiger und das Zelt samt Auto hat ganz schön gewackelt :-).

Am nächsten Morgen besichtigten wir nochmals ausgiebig den Waverock und besuchten eine Höhle mit alten Wandmalereien. Anschliessend hiess es wieder 400 km zurück nach Perth wo ich eine letzte Nacht bei Martin verbrachte. Heute Morgen fuhr ich dann los Richtung Norden entlang der Küste. Als erstes besuchte ich die berühmte Surf und Kite Destination Lancelin. Da war aber ausserhalb der Saison nichts los und nicht ein Surfer im Wasser. Mehr los war da schon in der Pinnacles Desert. Diese Kalksteinformationen sehen echt super aus und ich unternahm eine schöne Wanderung und fuhr anschliessend noch etwas Offroad durch die Pinnacles. Weiter nördlich besichtigte ich dann den Lake Thetis mit den Stromatoliten und die Hanson Bay. Für dich Nacht suchte ich mir einen „Platz“ direkt am Meer. Dank einem der Campingführer von Debora und Maurice weiss ich nun genau in welchen Grafschaften man wild campieren darf. Somit stehe ich nun ganz alleine mit meinem Auto an einem Strand und schreibe diesen Blogeintrag. Da ich nur ca. 20 km von einem Dorf entfernt bin, habe ich sogar Internet :-). Leider ist es aber auch heute sehr windig und kalt und ich habe mich nach dem Essen wieder ins Auto verkrochen um in Ruhe zu schreiben.

Camp-Site am Strand

Aber ganz alleine an einem einsamen Strand zu campieren und kühles Bier aus dem Kühlschrank zu trinken – daran könnte ich mich gewöhnen. Nur etwas wärmer dürfte es noch sein, daher lautet meine Devise weiterhin immer Richtung Norden in die Tropen :-).

Hier gehts zu einigen neuen Bilder von West Australien.

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