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Aug 25

Grosse Fische und tiefe Schluchten

Hier geht es zu den neuen Bildern aus WA.

Zurück aus der Wildnis verbrachten wir einen gemütlichen Tag mit Schnorcheln in Coral Bay. Leider sind viele Korallenbänke am Riff stark beschädigt und der Reichtum an Fischen hielt sich in Grenzen. Wir beschlossen daher weiter nach Exmouth zu fahren. In Exmouth erfuhren wir, dass sämtliche Camping-Plätze im Nationalpark ausgebucht sind und man nur in der Stadt selbst übernachten kann. Da 35$ definitiv zu viel sind für einen Camping-Platz in einer Stadt beschlossen wir ausserhalb von Exmouth wild zu campieren. Zuerst buchten wir jedoch eine Tour um mit den Walhaien zu schwimmen. Da August eigentlich bereits Off-Season ist, kostete der Trip nur die Hälfte. Dafür gibt es keine Entschädigung wenn man nichts sieht.

Da der Walhai-Trip aber erst für Dienstag geplant war, gingen wir montags im Cape Range National Park schnorcheln. Nebst vielen bunten Fischen gab es dort Unmengen an Schildkröten zu beobachten. Abends gingen wir zurück auf unseren Camping-Spot ausserhalb von Exmouth. Am nächsten Morgen hiess es um 5:30h aufstehen um mit den Walhaien schwimmen zu gehen! Der Tag auf dem Boot war super, wir sahen 3 Wahlhaie, einen Manta und Buckelwale! Besser kann man es für den halben Preis wohl kaum treffen. Das Schwimmen mit einem 8m langen Fisch ist wirklich ein einmaliges Erlebnis. Somit war es alles in allem ein super Tag, auch wenn es am Abend schlechte Neuigkeiten gab. Mein Differenzial an der Vorderachse verlor sehr viel Öl, was daran lag, dass sich die Dichtung verabschiedet hatte… Die Dichtung zu ersetzen ist leider eine riesen Arbeit, da man die ganze Achse zerlegen muss… Aber damit nicht genug, als der Mechaniker mein Auto startete viel ihm ein komisches Geräusch auf und wir stellten fest, dass 4 von 8 Bolzen an meinem Krummrohr gebrochen waren… Einige davon schon sehr lange wir man an den Russspuren sehen konnte. Dies gab mir doch etwas zu denken, da das Auto alleine in den letzten 5000 km 3 mal im Service bzw. Test war und keiner der Mechaniker was auffiel. Aber die Mechaniker hier sind zum Teil wirklich unfähig…

6m Langer Walhai bei Exmouth

Also beschlossen wir einen Tag länger in Exmouth zu bleiben um mein Auto reparieren zu lassen. So konnten wir auch noch eine Wanderung im Cape Range National Park unternehmen. Auf der Wanderung trafen wir einige Aussis, welche uns überredeten südlich vom National Park zu übernachten. Dort sei ein „gratis“ Camping-Platz ohne Leute. Dies liegt daran, dass man den Yardie Creek durchqueren muss um zum Camping-Platz zu gelangen, was bei Ebbe um einiges leichter ist als bei Flut. So machten wir unser erstes Salzwasser-Crossing und verbrachten eine tolle Nacht im Busch mit sehr viel Bier, Wein und Burbon.

Von Exmouth aus ging es dann weiter in den Karijini National Park mit seinen berühmten Schluchten. Hier verbrachten wir 4 Tage mit Wandern und Schwimmen in den Schluchten. Die Landschaft ist atemberaubend und die Wanderungen mit Kletterpartien, Schwimmen und Kriechen sind wirklich spannend. Unser erster Tag in Karijini endete mit einer Rettungsaktion für eine verunfallte Frau. Das Hochtragen einer Bahre durch die Schlucht war nicht besonders einfach, brachte uns zum Dank aber eine Gratis-Nacht auf den Zeltplatz.

Von Karijini aus nahem wir die Dirt-Road zum Millstream National Park. Grosse Teile dieser Strecke führen entlang einer Eisenbahnlinie und wir konnten die langen Züge aus den Minen beobachten. Wir unterhielten uns mit einem der Lokführer und erfuhren, dass die Züge 2.5 km lang sind und 330‘000 t Erz geladen haben. Pro Tag fahren alleine von der Hamersly Mine 25-30 Züge nach Norden und jeder von ihnen macht 3 Mio $ Profit. Kein Wunder sind alle Jobs in der Bergbauindustrie so gut bezahlt…

Im Millstream National Park angekommen suchten wir uns einen Zeltplatz direkt an einem kleinen See. So verbrachten wir den Abend mit kanufahren und schwimmen. Am nächsten Morgen machten wir eine kleine Wanderung und fuhren weiter zum Python Pool. Auf dem Weg dahin, stellten wir fest, dass eines der Kugellager an Albis Troopy beschädigt ist. Dies ist ein echtes Problem, da im schlimmsten Fall das ganze Rad in voller Fahrt von Auto fällt! Daher fuhren wir heute nach Karratha um ein neues Kugellager in die Front-Achse einzubauen. Zum Glück hielt die Achse so lange auch wenn die Bremsscheibe etwas gelitten hat.

Sobald das Auto wieder flott ist, werden wir weiter fahren Richtung Port Headland.

Hier gibt es jede Menge neue Bilder aus WA.

Ausserdem habe ich jede Menge neue Tiere und Pflanzen gesehen. Leider konnte ich die beiden Sand-Warane nicht fotografieren, aber diese 1.2m Echsen sind schon eindrücklich.

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