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Jul 11

MacKay to Cairns

Von MacKay aus machten wir uns auf ins Landesinnere in den Eungella National Park. Dort verbrachten wir eine Nacht in den Wolken… Wir campierten auf 900 m Höhe über Meer, Sichtweite 10 Meter und Luftfeuchtigkeit 150% :-).

Zelten in den Wolken

Wir liessen uns aber nicht entmutigen und machten eine kleine Nebelwanderung  und sehr zu unserer Freude (besonders zur meiner Biologenfreude) sahen wir zahlreiche Schnabeltiere aus nächster Nähe  beim Nahrung suchen.

Schnabeltier im Eungella National Park

Schnabeltier im Eungella National Park

Am nächsten Morgen hatte sich dann auch der Nebel verzogen und wir genossen die tolle Aussicht von unserem Campingplatz in vollen Zügen. Nach dem Frühstück standen dann einige Wanderungen auf dem Programm und wir besuchten die Wasserfälle in der Finch Hitton Gorge im Eungella National Park.

Aussicht vom Campingplatz ohne Nebel 🙂

Weiter ging es in die Backpacker-Hochburg Arlie Beach wo wir einen Segeltrip zu den Withsunday Islands gebucht hatten. Also checkten wir erst mal für unseren Segeltrip am nächsten Morgen ein und unternahmen dann eine kleine Wanderung zu einem Aussichtshügel mit Blick über die Inseln. Abends um 17:30 erhielten wir dann einen Anruf, dass unser Segelschiff morgen im Hafen bleibt… Zum Glück konnten wir auf ein anderes kleineres Boot umgebucht werden. Also gingen wir erst einmal ordentlich was trinken um dann am nächsten Morgen um 7 Uhr für das neue Boot einzuchecken… Zum Glück lief alles glatt und um 9 Uhr ging unser Trip an Bord des Segelbootes Iceberg los.

Unsere Segelyacht „Iceberg“

Das Wetter war wunderbar, aber leider hatte es absolut keinen Wind… also hiess es Motor an und zum ersten Snorchelpunkt schippern. Nach dem Schnorcheln und Lunch wurde dann der Wind etwas besser und wir setzten die Segel. Das Schiff ist ein ehemaliges Segelrennschiff und wurde vor einigen Wochen komplett von Muscheln befreit, hatte zwei neue Segel und einen sehr erfahrenen Skipper! Somit waren wir um vieles schneller als alle anderen Touristenboote 🙂  (viele davon versuchten nicht mal zu segeln). Es war herrlich zu sehen wie viel Freude unser Skipper hatte all die anderen Schiffe zu überholen und zu sehen wie sich die anderen Touristen wunderten, dass sie unter Motor fahren und wir mit 11 Knoten segeln :-).

Sailing the Whitsunday Islands

Nach einer lustigen Nacht an Board ging es am nächsten Morgen zum berühmten Whiteheaven Beach um etwas zu relaxen und tolle Fotos zu schiessen. Der Strand zählt definitiv zu den besten der Welt und das Wetter war einfach nur super!

Whiteheaven Beach

Leider war es aber nichts  mehr mit Segeln (0 Knoten Wind) und nach einigem Schnorcheln ging es zurück aufs Festland und weiter nach Townsville. Hier wollte ich eigentlich einen Tauchgang beim berühmten Yongala Wreck machen, aber leider spielte das Wetter nicht mit. Somit ging es von Townsville aus weiter in den Paluma Range National Park wo wir mit der Besichtigung der ersten von vielen Wasserfällen begannen. Ausserdem feierte Pierre seinen 29ten Geburtstag, was mit einem Lagerfeuer und ordentlich Bier celebrierten! Am Morgen brauchten wir dann erst einmal eine Wasserfalldusche um wieder fit zu werden.

Pierre beim Duschen

Danach besuchten wir die Wallaman Falls, Australiens höchste Wasserfälle. Leider hatte das Wetter wieder gedreht und es Standen uns nochmals einige Tag Regenwetter bevor. Auf der Suche nach einem Zeltplatz besichtigten wir dann noch ein 6km langes Jetty zum verladen von Zucker. Weiter ging es passenderweise in die regenreichste Stadt von Australien (Tully). Die einzige Sehenswürdigkeit ist wohl der „Big Gumboot“, welcher mit seinen 8900mm symbolisch für den Regen des Rekordjahres steht! Des Weiteren erfährt man, dass es in Tully im Jahre 2010 innerhalb von 24 Stunden 1124mm Regen gab!!!

„Big Gumboot“ in Tully der regenreichsten Stadt Australiens

Abgerundet wurde unser Besuch von Tully durch einen Krokodil Burger. Auf unserer Fahrt Richtung Cairns machten wir einen kleinen Umweg zum Mission Beach in der Hoffnung einen Cassowary zu sehen. Leider hatten wir jedoch kein Glück und es ging weiter in den Wooroonooran National Park wo wir innerhalb eines Tages 10 Wasserfälle besichtigten und den Abend in heissen Quellen verbrachten.

Unseren letzten Tag und unsere letzte Nacht verbrachten wir dann am Lake Tinaroo wo wir zahlreiche der riesigen Feigenbäume besichtigten und anschliessend eine windige Nacht direkt am Seeufer verbrachten. Danach hiess es auch schon Auto putzen und ab nach Cairns um das nächste Abenteuer zum Cape York zu planen.

Hier findet ihr die Bilder von QLD.

1 Kommentar

  1. Urs

    hoi dani

    bin endlich wieder mal dazu gekommen, in deinem blog zu lesen (mein vater hat einen hirnschlag erlitten). bin froh, dass du wieder im busch bist. ist interessanter als die transsib ;-). deine bilder und erzählungen bestärken mich darin, dass ich noch einmal nach australien will, um den ganzen grossen rest zu erkunden, den ich nicht gesehen habe. ausruhen kann ich ja dann zwischendurch in neuseeland bei martin und sebastian.

    viele weitere tolle erlebnisse und eine gute fahrt wünscht dir,

    urs

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