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Okt 09

The Red Center

Von Alice Springs aus ging es nach Westen in die West Mc Donnell Ranges wo wir als erstes den Simpson Gap mit zahlreichen Zebra-Finken und Rock-Wallabys besuchten. Danach ging es zum von Touristen überfüllten und leider etwas enttäuschenden Standley Chasm.

Standley Chasm

In der wesentlich weniger besuchten Serpentine Gorge wurde unser Aufstieg zum Aussichtspunkt mit einem herrlichen Ausblick über die Schlucht belohnt. Danach besuchten wir einige Ockerguben, aus welchen die Aboriginals ihre Farben gewannen. Die Nacht verbrachten wir dann in der Ormiston Gorge. Während der Nacht begann es dann zu regnen, was für uns etwas ärgerlich war, aber längst fällig. Hier in Alice Springs war es der erste Regen seit 155 Tagen!

Serpintina Gorge

Am nächsten Morgen zeigte sich bereits wieder die Sonne und wir machten uns auf zur Glen Helen Gorge und weiter zur Redbank Gorge. Die Schlucht lässt sich nur schwimmend und kletternd erkunden und das Wasser ist extrem kalt. Es fallen immer wieder Echsen und Schlangen ins Wasser und ertrinken, da sie im kalten Wasser kaum Energie haben sich zu bewegen. So sahen wir auf unserer Erkundungstour tatsächlich einige tote Echsen im Wasser. Nach 45 Minuten im Wasser und am Klettern waren wir dann richtig durchgefroren und es reichte uns für den Tag. Als Highlight habe ich aber noch das Leben einer kleinen Schlange gerettet, welche ins Wasser gefallen war und sich bereits kaum mehr bewegen konnte. Nach einigen Minuten in der Sonne wurde sie aber wieder ganz mobil. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich dabei um eine seltene und hoch-giftige Todes-Otter (Acanthophis pyrrhus).

Glen Helen Gorge

Am nächsten Tag ging es dann weiter vorbei am Gosse Bluff Meteoriten-Krater zum Kings Canyon wo wir eine tolle Wanderung mit herrlichem Licht unternahmen. Danach hiess es Gas geben um noch einiges der Distanz zum Uluru hinter uns zu bringen.

Kings Canyon

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir dann am Uluru, wo wir als erstes einmal die 10 km um den Felsen herum spazierten. Leider was der Aufstieg wegen (angeblich) starkem Wind auf dem Gipfel geschlossen. Abends genossen wir dann einen magischen Sonnenuntergang am Uluru bevor wir uns früh schlafen legten um am nächsten Morgen für den Sonnenaufgang bereit zu sein.

Sonnenuntergang am Uluru

Nach dem Sonnenaufgang und Frühstück um Schatten des Uluru besuchten wir noch die Kata Tjunta wo wir eine tolle mehrstündige Wanderung unternahmen. Danach ging es weiter Richtung Finke River National Park wo wir erstmals 5h (85 km) 4WD –Spass vor uns hatten um ins Palm Valley zu gelangen. Nach einer kurzen Wanderung im palmengesäumten Tal ging es dann zurück nach Alice Springs um Diesel und Vorräte aufzufüllen.

Kata Tjuta

Da es im Osten von Alice Springs (East Mc Donnell Ranges) auch einiges zu sehen gibt, machten wir uns sogleich wieder auf den Weg. Leider gibt es einen guten Grund, dass diese Gorgen wesentlich weniger besucht sind als ihre Schwestern im Westen… Das Ganze war eher durchschnittlich und wir waren nur einen halben Tag beschäftigt. Aber wenigstens sah ich endlich eine Herde von wilden Kamelen.  Am Nachmittag stand dann der Besuch der Geisterstadt von Aritunga auf dem Programm wo man auf eigne Faust eine der Stillgelegten Goldminen erkunden konnte. Die Nacht verbrachten wir dann in Gemtree wo wir uns am nächsten Morgen auf machten um nach Garnets (falschen Rubinen) zu suchen. Nach einem Tag buddeln und Waschen in der Sonne waren wir fix und fertig aber um einige Edelsteine reicher :-). Zu unserer Freude fanden wir wirklich etwa 15 Steine, welche sich zu schleifen lohnen würden und für Schmuck taugen.

Wilde Kamele

Weiter ging es dann auf die lange und ereignislose Fahrt nach Kununurra (1800 km). Auf dem Weg  besuchten wir noch die Devils Marbles und die heissen Quellen von Mataranka wo zu dieser Jahreszeit tausende von Flughunden in den Bäumen hängen.

Devils Marbles

Hier gibt’s noch mehr Bilder vom NT.

1 Kommentar

  1. urs

    hallo dani

    tönt absolut spannend, dein trip durch’s rote zentrum. ich hoffe sehr, dass ich da auch mal durchfahren werde. kamelchen hatten wir leider keine zu sehen bekommen. die kata tjuta: sind das die olgas? starke landschaft.

    wie geht’s dem landcruiser? bist du zufrieden mit der kiste? keine abnützungsschäden? ist er eigentlich ebenso toll ausgerüstet wie es dein erster war?

    bin gespannt auf deine weiteren berichte!

    lg, urs

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