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Dez 28

Dunedin to Queenstown

Dunedin nach Queenstown

Direkt bei Dunedin erstreckt sich die Otago Peninsula wo wir einige kleiner Wanderungen unternahmen und die tolle Aussicht bei strahlendem Wetter genossen. „Leider“ hatte es fast keinen Wind bei dem schönen Wetter und die hier ansässigen Königsalbatrosse (Diomedea epomophora) waren nicht zum Fliegen aufgelegt und wir bekamen keine zu Gesicht.

Panorama der Otago Halbinsel

Panorama der Otago Halbinsel

Von Dunedin aus ging es weiter der Küste entlang Richtung Süden in die Catlins. Auf den Weg dahin besuchten wir als erstes den wunderschönen Tunnelbeach. Der Name kommt von 50 m langen von Hand gegrabenen Tunnel, welchen man durchqueren muss um zu diesem von Klippen eingerahmten Strand zu kommen.

Tunnel Beach

Tunnel Beach

Den Heiligabend verbrachten wir dann in Surat Bay und gönnten uns selbst ein leckeres Essen (Kürbiscreme Suppe, Pasteten mit Baguette, Spargeln mit Parmaschinken und Poulet Filet mit Süsskartoffel-Püree). Langsam aber sicher werde ich noch zum Spitzenkoch hier mit meinen 2 Pannen und Campingkocher :-). Dazu gab es zur Abwechslung einmal Rotwein statt Bier… Richtiger Luxus also. Am Weihnachtsmorgen besuchten wir dann den Nugget Point, wo man nebst den bereits gesehenen Neuseeländischen Pelzrobben (Arctocephalus forsteri) und Neuseeländischen Seelöwen (Phocarctos hookeri) auch Seeelefanten (Mirounga leonina) sehen kann. Leider hatten wir kein Glück und die Seeelefanten waren nicht zu finden, dafür hunderte wenn nicht tausende von anderen Robben.

Nuget Point

Nuget Point

Danach besuchten wir noch einige Wasserfälle auf dem Weg zur Curio Bay wo wir die Nacht verbrachten. Dabei konnten wir sowohl am Abend wir auch am Morgen Gelbaugenpinguine (Megadyptes antipodes) direkt von unserem Campingplatz aus beobachten. Ausserdem sahen wir eine Gruppe von Hector-Delfinen (Cephalorhynchus hectori) beim Jagen in Strandnähe beobachten. Weiter ging es dann zum südlichsten Punkt der Südinsel von Neuseeland (südlichster Punkt an dem ich je war bei gerade mal 46° S).

Südlichster Punkt der Südinsel von Neuseeland

Südlichster Punkt der Südinsel von Neuseeland

Danach liessen wir die Catlins hinter uns und fuhren via Te Anau zum Milford Sound. Dieser Sound (Meeresarm erschaffen durch einen Fluss) ist eigentlich ein Fjord (Meeresarm erschaffen durch einen Gletscher) aber schön ist er allemal. Hier unternahmen wir eine Bootsfahrt durch den Sound/Fjord mit dem grossen schwimmenden Bruder von unserem Jucy Campervan dem Jucy Cruise Boot.

Milford Sound

Milford Sound

Ganz in der Nähe bestiegen wir dann noch den Key Summit und genossen die traumhafte Aussicht auf die Schneeberge rund um Milford Sound. Von Milford Sound ging es nach Queenstown in die Adventure Metropole von Neuseeland. Daher meldeten wir uns sofort zum River Rafting und Bungy Springen an für den nächsten Tag :-). Den Nachmittag verbrachten wir dann bei Glenorchy im Herr der Ringe Country wo meine Mutter sich auf den Rücken eines Pferdes wagte.

Panorama der Schneeberge um Milford Sound

Panorama der Schneeberge um Milford Sound

Zum River Rafting am nächsten Morgen mussten wir erst einmal eine der 12 gefährlichsten Strassen der Welt bewältigen um zum Startpunkt zu gelangen. Diese einspurige Schotterpiste führt über einen Pass und hat weder Leitplanken noch sonst etwas um die Strasse von dem bis zu 100 m hohen Klippen abzugrenzen. Ausserdem wird die Strasse ein bis zwei Mal im Jahr von Felsstürzen verschüttet… Aber wir haben alles gut überstanden und das River Rafting in vollen Zügen genossen auch wenn es nicht so wild war wie erhofft. Das Wasser war jedoch mit 9 Grad etwas kalt für meinen Geschmack.

River Rafting auf dem Shotover River bei Queenstown

River Rafting auf dem Shotover River bei Queenstown

Am Nachmittag war es dann so weit und für mich ging es raus zum Nevis Point für meinen Bungy Sprung. Nebst dem eigentlichen Sprung aus 134 m Höhe in einen Canyon gibt es hier auch eine der am besten organisierten Geldmaschinen der Adventure Industrie zu bestaunen. AJ Hackett betreibt in Queenstown 3 Orte für Bungy Sprünge wobei alleine bei Nevis 300 Springer pro Tag abgefertigt werden. Berücksichtigt man die 300 $ pro Sprung sind das alleine in Nevis 90000$ Umsatz pro Tag, alle Sites zusammen wohl um die 230000$ pro Tag und das mit Bungy Springen!!! Aber wert ist es das Geld definitiv. Sich von 130 m in die Tiefe zu stürzen ist schon ein tolles Gefühl.

Nevis Bungy (134 m) bei Queenstown

Nevis Bungy (134 m) bei Queenstown

Hier gibt’s die restlichen Bilder von NZ.

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