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Jan 05

Queenstown to Wellington

Von Queenstown aus machten wir uns über den Haast-Pass auf den Weg Richtung Westküste. Leider war das Wetter geprägt von Regen und noch mehr Regen und wir verbrachten den ganzen Tag mehr oder weniger im Auto. Die einzigen kleinen Wanderungen die wir unternahmen führten uns zu einigen der Wasserfälle entlang des Haast-Passes. Da es wie bereits erwähnt regnete hatten diese Fälle jede Menge Wasser und donnerten zum Teil lautstark in die Tiefe.

Wasserfälle am Haast-Pass

Wasserfälle am Haast-Pass

An der Westküste angekommen planten wir einige Tage an den berühmten Gletschern Franz-Josef und Fox zu verbringen und etwas auf dem Eis zu wandern. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Für die nächsten 3 Tage wurden starke Niederschläge vorhergesagt und mit stark meinen die stark. Für die nächsten 72 Stunden wurden 400 mm Regen erwartet, dies ist die Hälfte des Jahresniederschlags von Rheinfelden in nur 3 Tagen!

Fox-Gletscher

Fox-Gletscher

Somit beeilten wir uns die beiden Gletscher im Eiltempo und bei moderatem Regen zu besichtigen und verbrachten dann Silvester im Auto bei strömendem Regen in der Nähe von Franz-Josef. Da es keinen Sinn machte bei diesem Wetter länger als nötig zu bleiben, fuhren wir am nächsten Tag bereits wieder zurück Richtung Ostküste. Dabei machten wir einen Zwischenstopp in Hamner Spring, einem bekannten Thermalkurort, um etwas in den heissen Quellen zu entspannen. Weiter ging es dann nach Kaikoura dem Walbeobachtungszentrum von Neuseeland.

Küste von Kaikoura

Küst von Kaikoura

Eigentlich war unser Tour für 6.45 geplant wurde aber wegen zu starkem Wind abgesagt und wir bekamen einen neuen Termin um 14 Uhr. Somit hatten wir morgens genügend Zeit eine Wanderung um die Halbinsel zu unternehmen und wieder einmal Seehunde zu beobachten. Um 14 Uhr ging es dann tatsächlich auf das offene Meer und ich konnte meinen ersten und einzigen Pottwal (Physeter macrocephalus) bestaunen.

Fluke eines Pottwals

Fluke eines Pottwals

Auch wenn man nicht besonders viel von den Tieren sieht ist es doch ein eindrückliches Erlebnis. Zu unserem Glück gab es aber ausser dem Pottwal auch noch jede Menge Vögel zu bestaunen. Darunter einige Sturmvögel und endlich auch meine Königsalbatrosse (Diomedea epomophora). Diese konnten wir sogar schwimmend wie auch fliegend beobachten.

Königsalbatros

Königsalbatros

Zum Abschluss gab es dann noch eine Showeinlage der 200-300 Schwarzdelfinen (Lagenorhynchus obscurus), welche rund ums Boot herum aus dem Wasser sprangen. Dies war mit Abstand das eindrücklichste dieser Tour. Nie zuvor habe ich solch eine riesige Menge an Delfinen gesehen.

Schwarzdelfine

Schwarzdelfine

Zurück an Land ging es weiter Richtung Norden in den Abel Tasman National Park wo wir aus Zeitgründen eine kombinierte Boot-Wander-Tour buchten. Das war ganz lustig und man konnte die eindrückliche Küste und die einsamen Buchten sowohl vom Wasser als auch von Land her bewundern.

Abel Tasman National Park

Abel Tasman National Park

Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in den Nelson Lakes National Park wo wir eine wunderschöne aber sehr anstrengende Wanderung auf den Mt. Robert unternahmen. Der 3 stündige Aufstieg hatte es in sich, wurde aber mit einer tollen Aussicht auf die beiden Gletscherseen belohnt.

Nelson Lakes National Park

Nelson Lakes National Park

Als Abschluss unserer Zeit auf der Südinsel fuhren wir noch den Queen Charlotte Drive und bewunderten die tollen Sounds. In Picton angekommen ging es dann auf die Fähre und durch den Malborough Sound weiter Richtung Wellington unserem ersten Stopp auf der Nordinsel.

Hier gibt’s noch die restlichen Bilder der Südinsel.

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